So wollte ich nicht 60 Jahre alt werden.
Mit 50 wurde Iris F. durch ein einziges Foto klar, dass sie ihre Nase nicht mehr akzeptieren wollte. Die Korrektur veränderte mehr als ihr Spiegelbild.
Der Auslöser
Der 50. Geburtstag wurde für Iris F. ein einschneidendes Erlebnis. Bei der Geburtstagsfeier hatte eine Kollegin Fotos gemacht und ihr danach Aufnahmen geschickt, „auf denen du so toll getroffen bist". Als Iris F. die Bilder sah, glaubte sie vor Schreck umfallen zu müssen.
„Auf diese Art habe ich mich selbst noch nie zuvor gesehen."
Sie war stets davon überzeugt gewesen, eine attraktive Frau zu sein. Doch auf den Fotos blickte ihr eine harte Frau mit einer großen Nase und strengen Gesichtszügen entgegen, die sie nicht kannte und die sie auch nicht sympathisch fand. Sie ging zu ihrer Mutter und fragte, warum sie nie etwas gesagt habe. „Ich dachte, deine Nase wäre kein Problem für dich", antwortete die Mutter.
Von da an wusste sie: „So will ich nicht 60 Jahre alt werden."
Die Entscheidung
Zu dieser Zeit traf Iris F. eine ehemalige Kollegin wieder, die plötzlich 20 Jahre jünger aussah. Sie wirkte nicht mehr so streng, sondern attraktiv und freundlich. „Ich habe mir die Nase machen lassen", verriet die Freundin unbekümmert. Daraufhin vereinbarte Iris zwei Arzttermine in Wien.
„Nach dem ersten Termin hatte ich ein schlechtes Gefühl und suchte mit keinen großen Erwartungen den zweiten Arzt auf."
Im Kuzbari-Zentrum fühlte sie sich von der Atmosphäre her wohl, und Dr. Kuzbari vermittelte ihr das Gefühl, bei ihm gut aufgehoben zu sein. Sie entwickelte das notwendige Vertrauen, um sich operieren zu lassen.
„Ich gab dem Arzt jede Freiheit und wollte nur eine Nase, die zu meinem Gesicht passt."
Das Ergebnis
Das Ergebnis übertraf ihre Erwartungen.
„Ich war früher eine hübsche Frau, jetzt bin ich noch schöner."
Iris F. ist Managerin in einer Bank. Am Arbeitsplatz hat sie niemand auf die Operation angesprochen, nur wenigen Menschen hat sie davon erzählt. Einem einzigen Kunden sei die Operation bislang aufgefallen, weil dieser selbst schon drei Mal an der Nase operiert worden war und daher offenbar einen sensibleren Blick dafür hat. Verändert hat sich allerdings die Wirkung auf andere Menschen.
„Ich wirke weniger streng, weniger unnahbar. In Kundengesprächen kann ich mehr Nähe vermitteln. Früher hatte man unglaublich viel Respekt vor mir, jetzt wirke ich freundlicher."
Als Iris F. ihrer Familie die Absicht mitteilte, sich die Nase operieren zu lassen, traf sie zunächst auf wenig Verständnis. „Sie haben es unglaublich gefunden, dass mich die Nase nach 50 Jahren plötzlich stört." Ihre Tochter meinte zunächst: „Mama, das hast du gar nicht notwendig." Heute sagt sie: „Gut, dass du es machen hast lassen." Ihr Lebensgefährte findet das Ergebnis auch toll, obwohl ihn die Nase zuvor nicht gestört hat: „Das Gesamtpaket war immer stimmig."
Das Selbstwertgefühl
Für Iris F. hat sich vor allem das Selbstwertgefühl verändert. Nach der Operation fühlt sie sich frei und ungeniert.
„Früher war ich unsicher und hatte Angst, kein perfektes Bild abzugeben. Heute übernachte ich ohne Probleme in Berghütten und mache mir am Morgen keine Sorgen über mein Aussehen."
Sie hat das Gefühl, alles sei jetzt dort, wo es hingehört.
„Wenn man Bedenken hat, dass etwas nicht passt, dann soll man etwas dagegen machen lassen. Die Lebensqualität ist einfach eine andere — eine bessere."